Hallo, wie können wir Ihnen helfen?

Hier beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen.

Häufige Fragen

Grundsätzlich ist das ganz einfach mit einem Strommessgerät möglich, dass Du zwischen Steckdose und Deine Anlage steckst.

Wenn Du für Deine Anlage einen Wielandstecker wählst, kannst Du zudem eine Wielandsteckdose mit Stromzähler nutzen, die Du in unserem Zubehör-Shop findest.

Solltest Du bereits eine Wielandsteckdose haben, hast Du die Möglichkeit, mit einem Datenlogger vom Hersteller des Wechselrichters die erzeugte Leistung zu erfassen. Die Kosten für dieses Messgerät sind jedoch etwas höher.

Unabhängig von der Anlagengröße müssen auch steckerfertige Solaranlagen in Deutschland angemeldet werden. Bis zu einer Anlagengröße (Leistung des Wechselrichters) von 600 W können Stecker-Solaranlagen jedoch vereinfacht beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Zudem müssen Solaranlagen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden.

Wir unterstützen Dich kostenlos bei der Anmeldung Deiner Anlage bis 600 W Einspeiseleistung und übernehmen die Registrierung im MaStR sogar komplett für Dich. Schau dazu einfach bei unserem Anmeldeservice vorbei. Hier findest Du auch Informationen, falls Du die Anmeldung selbst übernehmen möchtest.

Nach der Anwendungsregel VDE-AR-N 4105-2018:11 darf die Wechselrichterleistung für eine vereinfachte Anmeldung der Stecker-Solaranlage maximal 600 W betragen. Die Leistung der Solarmodule selbst kann dabei auch ausdrücklich größer sein.

Grundsätzlich erzeugst Du mit einer Ausrichtung der Solarmodule nach Süden im 30 - 35°-Winkel die höchsten Erträge. Die Ausrichtung nach Osten oder Westen erzeugt zwar insgesamt etwas weniger, aber gewährt Dir die Möglichkeit, morgens und abends hohe Erträge zu erzielen. In dieser Zeit ist bei den meisten Menschen der durchschnittliche Stromverbrauch im Haushalt am höchsten. Einzig auf eine Nordausrichtung solltest Du verzichten.

Ja, ein Balkongeländer wird so konstruiert, dass es zusätzliches Gewicht wie Blumenkästen oder dagegen lehnende Personen bedenkenlos aushalten kann. Durch diese Lastreserven kannst Du Deine Stecker-Solaranlage ganz einfach am Geländer montieren.

Auf der Bestellbestätigung findest Du Dein voraussichtliches Lieferdatum. Vor der Auslieferung nimmt unser Versandpartner zudem Kontakt zu Dir auf, um die Lieferung anzukündigen.

Ja, Du darfst bis 600 Watt mit einem Schukostecker in Deine vorhandene Steckdose einspeisen.

Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und der Verbraucherzentralen in Deutschland ist eine Mini-Solaranlage mit Schukostecker bei richtiger Verwendung absolut zulässig. In Deutschland werden bereits mehr als 200.000 Anlagen so genutzt.

Nach der Empfehlung des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) und einiger Netzbetreiber sollte für den Betrieb einer Mini-PV-Anlage eine sogenannte Wielandsteckdose verbaut werden.

In unserem Shop findest Du beide Anschlussvarianten für alle Anlagen bis 600 Watt Einspeiseleistung.

Solltest Du die Anlage nicht im Marktstammdatenregister registriert haben und ist zudem kein Zweirichtungszähler bei Dir verbaut, dann kann der Netzbetreiber keinerlei Rückschlüsse ziehen, ob Du eine Stecker-Solaranlage besitzt oder nicht.

Deine Stecker-Solaranlage sollte generell an Orten mit direkter Sonneneinstrahlung platziert werden. Beachte bei Kraftwerken am Balkon oder Wänden, dass diese gesetzlich nicht höher als 4 m über möglichem Publikumsverkehr montiert werden dürfen.

Die Kosten für eine Mini-Solaranlage richten sich nach der Anzahl der Module und der jeweiligen Halterung. Generell liegen die Kosten für steckerfertige Solaranlagen bei einem Bruchteil derer für große Photovoltaikanlagen, die Du vielleicht von einigen Hausdächern kennst. Mit einer Mini-Solaranlage kannst du jährlich bis zu 250 Euro einsparen, womit sie sich bereits nach 5 bis 8 Jahren amortisiert.

Sollte im Mietvertrag nicht explizit erwähnt sein, ob Gegenstände an der Außenseite montiert werden dürfen, empfehlen wir Dir bei der Vermietung um Erlaubnis zu fragen, da Solarmodule in der Regel als Veränderung der Außenerscheinung gelten. Das Aufstellen einer steckerfertigen PV-Anlage auf dem Balkon ist hingegen auch ohne eine Erlaubnis möglich.

Du benötigst einen Zähler mit Rücklaufsperre oder einen Zweirichtungszähler. Alte Zähler mit Drehscheibe (ohne Rücklaufsperre-Symbol) sind nicht geeignet. Diese können rückwärts laufen und somit den Zählerstand verfälschen. Bei der Anmeldung der Stecker-Solaranlage wird i.d.R. direkt vom Netzbetreiber geprüft, ob Dein Stromzähler geeignet ist.

Die Arbeitsgruppe “PV-Plug” der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) hat gemeinsam mit dem PI Photovoltaik-Institut Berlin herausgearbeitet, dass bis zu einer Wechselrichterleistung von 630 W / 2,6 A (zwei große Solarmodule) keinerlei Gefahren für die vorhandene Hauselektrik entstehen und auf eine Überprüfung verzichtet werden kann. Unsere Stecker-Solaranlagen bis 600 W halten diese Standards der DGS ein, sodass Du die Anlage unbesorgt in Betrieb nehmen kannst.

Nur wenn in Deinem Haushalt noch alte Schraubsicherungen verbaut sind, empfiehlt der DGS, diese gegen aktuelle Sicherungen auszutauschen.

Möchtest Du dennoch Deine Hauselektrik überprüfen lassen, empfehlen wir Dir, eine Elektrofachkraft zu beauftragen, um die Kontrolle der Hauselektrik nach DIN VDE 0298-4 durchzuführen.

Beim Kauf einer Anlage bis 600 Watt mit Schukostecker kannst Du diese ganz einfach selbst in Betrieb nehmen. Mit einem Wielandstecker solltest Du die Anlage nur eigenständig in Betrieb nehmen, sofern bereits eine Elektrofachkraft die geeignete Wielandsteckdose bei Dir zu Hause verbaut hat.